Urlaub auf den Äolischen Inseln

Die bei uns bekannten Liparischen Inseln heißen eigentlich Äolische Inseln und sind nach dem Wettergott Äolus benannt. Der Archipel der Äolische Inseln befindet sich im Tyrrhenischen Meer, nördlich von Sizilien. Neben zahlreichen unbewohnten Mini-Inseln gibt es sieben Hauptinseln, die touristisch erschlossen sind.

Lipari ist die größte Insel mit dem höchsten Bevölkerungsanteil, der heute vorwiegend vom Tourismus lebt. Vulcano ist die am südlichsten gelegene Insel und berühmt für ihre warmen Schwefelquellen und für einen Vulkan, der derzeit zwar kaum aktiv ist, aber dennoch stets überwacht wird. Salina, die zweitgrößte Insel steht auf zwei erloschenen Vulkanen und ist die grünste der Inselgruppe. Stromboli, benannt nach dem gleichnamigen Vulkan, ist nur mit dem Schiff zu erreichen und auf der Insel kann man sich nur zu Fuß, mit elektrischen Mofas oder auf einem Esel fortbewegen.

Weitere Inseln sind noch Filicudi, westlich von Salina und Alicudi, eine absolut kreisrunde Insel auf einem 675 Meter hohen erloschenen Vulkan mit lediglich 100 Bewohnern. Panarea ist die kleinste der bewohnten Inseln und liegt zwischen Lipari und Stromboli. Die Inselbewohner leben heute fast ausschließlich vom Tourismus. Wohlhabende Italiener kommen in den Sommermonaten hierher, weshalb es in den engen Gassen des reizenden Inseldorfes exklusive Boutiquen und gute Ristorante gibt.

Die gewaltsame Entstehung der Inseln, welche zerklüftete Küsten, waagerechte Felsen, stellenweise schwarzes Meer und rauchende Vulkane hervorbrachte, fällt in dem sonst so milden Teil des Mittelmeeres sofort auf. Die starken vulkanischen Farben stellen einen reizvollen Kontrast zum klaren Blau des Meeres dar und machen die Sonnenuntergänge besonders beeindruckend.

Die Äolischen Inseln bestehen jedoch nicht nur aus Natur und historischen Erinnerungen. Es gibt auch belebte alte Stadtzentren, ein reges Kulturleben, viele hübsche kleine Dörfer mit alten romantischen Häusern, die von Geranien und Nelken eingerahmt sind.

Die Äolischen Inseln haben etwas für jeden Geschmack: schattenreiche Gärten, die nach Jasmin und Basilikum duften und sonnenreiche Terrassen mit Blick auf das Meer und wo Gastfreundlichkeit und die italienische Küche ganz besondere Traditionen haben.

Man kann von Rom aus mit dem Flugzeug anreisen, den Zug nach Napoli oder Milazzo nehmen und von dort aus weiter mit der Fähre fahren. Es besteht auch die Möglichkeit, nach Catania zu fliegen, im Taxi nach Milazzo und von dort aus mit der Fähre weiter zu fahren.

Die Fahrt zwischen Catania und Milazzo kostet ca. 80 Euro, wobei der Preis natürlich davon abhängt, mit welchem Taxi man fährt. (Escapeaway hilft Ihnen gerne damit, Ihren Transfer zu arrangieren, bezahlt wird vor Ort).

Wohnt man auf einer der Inseln, bietet es sich an, ein Boot zu mieten und die kleinen Inseln zu erkunden - was man jedoch auch von einer kleinen Fähre aus machen kann. Das Hinterland der Inseln ist auch sehenswert, auf den meisten Inseln besteht die Möglichkeit, ein Fahrrad oder Moped zu mieten.

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Italien, Sizilien, Vulcanello
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